Grüne sind mit der Stellungnahme der Verwaltung und des Arbeitskreises Baulandmanagements nicht zufrieden

Stellungnahme der Grünen in GV zum Regionalplan:

„Der uns vorgelegte Regionalplan kann so nicht akzeptiert werden“, sagt Dirk Gawlinski von den Grünen. „Da waren wir uns im Arbeitskreis alle einig“. Über alle Parteigrenzen hinweg lehnen wir die große Anzahl an ausgewiesenen Windenergie-Vorangflächen ab. Würde der ReP so kommen, hätten wir zehn teilweise neue Flächen für Windkraftanlagen. „So fordernd positiv wir erneuerbaren Energieanlagen auch gegenüber stehen, so gering belastend wie möglich und regional ausgeglichen sollten sie errichtet werden“. Deshalb sind auch wir nur für eine Beistellflächen-Regelung. „Wir sollten ferner darüber nachdenken, ob wir, als an Wald ärmster Kreis, von zukünftigen Betreibern von Windernergie-Anlagen immer auch ein Windenergiewäldchen um die Anlagen herum fordern sollten“.
Nicht einverstanden sind wir ferner mit den Veränderungswünschen von Seiten der Verwaltung was die zukünftigen Siedlungflächen angeht. Die vorgeschlagenen Flächen halten wir für überdimensioniert, Zum Einen halten wir die Realisierung für zu riskant und zum Anderen schreitet u. M. n. der Flächenverbrauch zu rasch voran. Auch die Lage der neuen Wohnbauflächen quasi entlang der A 46, ob nun in Kapellen oder in Orken, halten wir für nicht geeignet.
Kritik üben wir natürlich auch weiterhin an der eingezeichneten L 361n durch die Erftaue. Hier würden wir gerne erfahren, was es mit der Veränderung des Überschwemmungsbereichs in diesem Planabschnitt auf sich hat. Wir haben Informationen aus dem Regionalrat, wonach der Bereich verkleinert und durch einen Kanal ersetzt wurde. Hier soll vermutlich durch die Hintertür der Bau dieser extrem Umwelt zerstörenden Straße, durch nun bessere finanzielle Darstellbarkeit, erleichtert werden.

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