Grüne wollen Krützen in die Pflicht nehmen

Grevenbroich. Wie Landes-Wirtschaftsminister Duin jetzt ankündigte, unterstützt das Land die Entwicklung der bisherigen Bergbauflächen in Ibbenbüren im nördlichen Münsterland mit rund 650.000 Euro. Ziel der dortigen Fördermaßnahmen sind ein städtebaulicher Plan und die Fortsetzung der Arbeit des Koordinierungsbüros über das Ende des dortigen Kohlebergbaus im Jahre 2018 hinaus. Von Gerhard Müller

„Dieser Ansatz sollte auch bei uns im Rheinischen Revier Schule machen“, sagt Hans Christian Markert, Landtagskandidat der Grünen für Grevenbroich. Parallel zum beginnenden Abriss und spätestens mit der Reservenutzung des Kraftwerkes Frimmersdorf sollte aus Sicht von Markert klar sein, wo und wie Kinder und Kindeskinder am heutigen Energiestandort zukunftsfeste Arbeitsplätze finden.

Die Landesmittel aus der „Strukturhilfe für Kohlerückzugsgebiete“ wären insofern für einen mit Bürgern, Beschäftigten, Gewerkschaften, mit dem Unternehmen RWE und der heimischen Wirtschaft abgestimmten und auf dem 70 Hektar großen und bestens erschlossenen Gelände in Frimmersdorf zu realisierenden Innovationsgewerbepark gut angelegt – verweisen Fraktionschef Dirk Gawlinski und Ratsherr Dieter Dorok auf die seit längerem von den heimischen Grünen angeregte Nachfolgenutzung.

„Klaus Krützen sollte diese Landesmittel unbedingt auch nach Grevenbroich holen“, nimmt Peter Gehrmann, Parteisprecher der Grünen, den auch von den Grünen bei der Wahl unterstützten Bürgermeister in die Pflicht.

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