Es war einmal: Grevenbroich wollte eine fahrradfreundliche Stadt werden

Vor langer Zeit gab es in Grevenbroich den Traum, eine fahrradfreundliche Stadt zu werden.  Aber es wurde nichts getan.  Da wundert es nicht, dass immer mehr Bürger den Drahtesel lieber in der Garage stehen lassen.  Vor Jahren wurden die Fahrradständer am Bahnhof noch rege genutzt und im Sommer war kein Platz mehr frei. Aber heute ist auch in den schönen Jahreszeiten nur eine geringe Auslastung zu verzeichnen.  Der Traum ist aus, die Fahrradständer werden abgerissen und in Stellplätze für Autos umgewandelt.

Wo bleibt da die Kreativität? Z.B. werden die Potentiale der Radstadtion nicht ausgenutzt. Der lange angekündigte Reparatur- und Pflegeservice vor Ort wäre ein erster wichtiger Schritt, den Bahnhof für Radler attraktiver zu machen. Auch könnten Fund- und Gebrauchträder in der Radstation instandgesetzt und verkauft werden.  Viele Grevenbroicher würden sich auch über eine Annahmestelle für Gebrauchträder freuen. In manchen Schuppen stehen nicht mehr genutze Schätzchen, die mit geringem Aufwand wieder in funktionstüchtige Räder verwandelt werden könnten.

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