Grüne in Grevenbroich ehren Aurelia Kirschbaum

 

Im Rahmen eines „Grünen Politischen Frühstück“ zum neuen Jahr 2018 trafen sich am letzten Wochenende die Grevenbroicher Grünen in der Geschäftsstelle an der Bahnstraße. Aurelia Kirschbaum wurde für ihren langjährigen Einsatz gegen die Feinstaubbelastung in der Region und eine nachhaltige Energieversorgung mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt.

Die im Jahre 1937 geborene ehemalige Krankenschwester Aurelia Kirschbaum wohnt in Gustorf seit Jahrzehnten in unmittelbarer Nähe des Tagebaues und der Kraftwerke. Aus eigener Erfahrung machte sie auf das Krebsrisiko der mit dem Braunkohleabbau und -verstromung verbundenen Feinstaubfreisetzung aufmerksam. Die renommierte Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtete im Jahre 1996. In der Folgezeit kam es zu kontroversen Diskussionen und schließlich zu einer erheblichen Reduzierung der Feinstaubbelastung z.B. durch Sprenkleranlagen in den Tagebauen. Aurelia Kirschbaum hofft, dass mit der Stilllegung der letzten beiden Blöcke des Kraftwerkes Frimmersdorf der endgültige Einstieg in Ausstieg aus Braunkohleverstromung jetzt auch in Grevenbroich akzeptiert wird.

Seit mehr als einem Jahrzehnt engagiert sich Aurelia Kirschbaum auch in Grevenbroich für den Ausbau regenerativer Energien. Konsequenter gehörte auch hier zu den Pionieren. Als einer der ersten Haushalte in der Region errichtete sie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach ihres Hauses.

Gesundheitsbedingt möchte Aurelia Kirschbaum sich jetzt aus der poltischen Arbeit zurückziehen. Bis zuletzt war sie Beisitzerin im Vorstand der Grevenbroicher Grünen. Für die Grünen in Grevenbroich ist der langjähre tatkräftige Einsatz von Aurelia Kirschbaum Ansporn für die zukünftige Arbeit. Sie werden sich auch in den nächsten Jahren für einen Ausstieg aus der Verbrennung von Braunkohle und einen gelungenen Strukturwandel in Grevenbroich einzusetzen. Die für Verhinderung des Klimawandels negativen Bestrebungen in Düsseldorf und Berlin dürfen nicht dauerhaft die Politik bestimmen

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