SPD und Grüne: Ohne Plan und auf Kosten der Gesundheit – CDU/FDP Landesregierung schaffen Verunsicherung!

Seit mehreren Tagen läuft in NRW die Diskussion um die Eröffnung der Schulen. Nach der durch die Länder und Bundesregierung gemeinsam getroffenen Entscheidung, die Schulen (mit Ausnahmen der Abschlussklassen) ab dem 4. Mai 2020 wieder schrittweise zu öffnen, hat NRW die Schulen in diversen Schulmails über das weitere Vorgehen informiert. Zunächst sollten die Abschlussjahrgänge ab dem 23.04.2020 freiwillig zur Schule gehen dürfen. Samstagabend wurden die Schulen informiert, dass nun doch ein verpflichtender Unterricht stattfindet.

Insgesamt 7009 Schülerinnen und Schüler besuchen in Grevenbroich eine Schule. 913  davon gehören zu den Prüfungsjahrgängen. Schuldezernent Michael Heesch beklagte bereits in der letzten Woche, dass man bei der CDU/FDP-Landesregierung nicht wisse, wo man dran sei.

Peter Gehrmann, Sprecher der Grünen in Grevenbroich erklärt dazu: „Sorgfalt gilt vor Schnelligkeit. Denn viele Fragen in Bezug auf Schutzmaßnahmen sind noch ungeklärt. Die Landesregierung lässt hier die Kommunen alleine.“

Anders, als man es von einer fürsorglichen Landesregierung erwarten würde, werden die Schulen weiter alleine gelassen. Angesprochen auf Ängste von Schülerinnen und Schülern antwortete Frau Ministerin Gebauer noch am 16. April in einem WDR Interview, dass man Leitfäden für Lehrer erarbeite, wie Schülern Ängste genommen und mit Todesfällen umgegangen werden könne. Leider wird auf den ersten Blick oft übersehen, dass auch viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte im engen familiären Umfeld von Risikopatienten umgeben sind und so sich gegebenenfalls eine Infektion zu Hause verbreiten kann.

Daniel Rinkert, kommissarischer Vorsitzender der SPD in Grevenbroich erklärt: „Der skandalöse Mangel an Fürsorge und Interesse der Schulministerin ist symptomatisch für die mangelnde Fürsorge der gesamten NRW Regierung.“

Beide Kommunalpolitiker betonen anschließend: „Nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, sondern alle an einem funktionierenden Schulalltag Beteiligten verdienen es, nicht als Versuchskaninchen für fatale Profilierungsversuche herhalten zu müssen.“

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