Entlastung bei Kreisumlage reicht noch nicht

Die zweite Änderungsliste zum Haushalt des Rhein-Kreis Neuss bringt aus unserer Sicht zwar eine Verbesserung, reicht jedoch weiterhin nicht aus. Besonders für Grevenbroich bleibe eine Finanzierungslücke bestehen.

Ursprünglich hatte die Stadt eine Reduzierung der Kreisaufwendungen um etwa zwei Prozent gefordert. Dadurch hätte die Kreisumlage um rund 2,3 Millionen Euro sinken können – eine wichtige Voraussetzung für einen genehmigungsfähigen Haushalt. Nach der ersten Änderungsliste hatte sich die Lücke jedoch zunächst auf etwa 2,8 Millionen Euro vergrößert.

Mit der nun vorliegenden zweiten Änderungsliste reduziert sich die Differenz auf rund 750.000 Euro. Wir begrüßen zwar, dass der Druck aus den Kommunen zu einem ersten Einlenken von Landrätin Katharina Reinhold geführt habe, halten die Entlastung aber weiterhin für zu gering.

Weitere Verbesserungen erwarten wir in den Beratungen des Kreisausschusses am 10. März.