Grüne Fraktion unterstützt Haushaltsplan der Stadt Grevenbroich – Fokus auf Bildung, Sport und nachhaltige Infrastruktur

Grevenbroich, 17. Januar 2026 – Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Grevenbroich hat in den abschließenden Haushaltsberatungen ihre Zustimmung zum Entwurf des Haushaltsplans 2026
signalisiert. Besonders begrüßt werden die flächendeckenden, hohen Investitionen in die Schulinfrastruktur und Sportstätten, die aus Sicht der Grünen dringend notwendig sind, um die wachsenden Herausforderungen in Bildung und sozialer Teilhabe zu bewältigen. Gleichzeitig pocht die Fraktion auf die konsequente Umsetzung nachhaltiger Bauweisen sowie den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden – hier soll die bundesweite 95-Prozent-Förderung für Gigawatt-Kommunen genutzt werden.
Ein zentrales Anliegen der Grünen ist die Öffnung einzelner Sportanlagen für alle Bürger:innen, unabhängig von Vereinsbindungen. „Wir erwarten, dass die Stadt hier konkrete Angebote schafft – etwa nach dem Vorbild
des Programms ‚Laufen unter Flutlicht‘ in Neuss“, betont Renate Steiner, Co-Fraktionsvorsitzende. „Sportmöglichkeiten müssen auch unabhängig von Vereinsmitgliedschaften angeboten werden und wahrgenommen werden können.”
Kritisch begleitet die Fraktion weiterhin die Verkehrssituation vor Grundschulen, insbesondere während
der Hol- und Bringzeiten. Co-Vorsitzender Peter Gehrmann: „Eltern und Kinder brauchen sichere Wege – hier drückt den Menschen vor Ort der Schuh.“ Auch fordert er, klare Regelungen für sichere Radmobilität. Von besonderer Wichtigkeit ist auch die Reorganisation der Stadtbetriebe. „Mit der Eingliederung der
Stadtbetriebe als Dezernat in die Stadtverwaltung schaffen wir klare Verantwortlichkeiten, kürzere Entscheidungswege und mehr Transparenz. So können wir kommunale Aufgaben effizienter steuern und Zukunftsthemen wie Klimaschutz, nachhaltige Infrastruktur und Stadtentwicklung besser miteinander verzahnen.“
Zudem warnt die Fraktion vor unverantwortlichen Risiken angesichts der angespannten Haushaltslage. Jetzt ist nicht die Zeit für Kirchturmpolitik, sondern für solide Planungen und Haushaltsdisziplin. „Eigene Haushaltsanträge – so Peter Gehrmann – werden wir in diesem Jahr bewusst nicht stellen, unsere inhaltlichen Schwerpunkte aber kontinuierlich, gut vorbereitet und zum richtigen Zeitpunkt im Laufe des Jahres in die politische Beratung einbringen und insbesondere auf die soziale und ökologische Ausrichtung der Projekte achten.“