Am Dienstag, den 21.04.2026 von 18:00 bis 20:00 Uhr findet in der Geschäftsstelle Grevenbroich (Steinstraße 1) sowie nach Belieben auch digital via Zoom eine Veranstaltung zur inklusiven Quartiersentwicklung statt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Stadtteile in Grevenbroich zukunftsfähig, sozial gerecht und generationenübergreifend gestaltet werden können.
Grevenbroich steht – wie viele Kommunen im Rhein-Kreis Neuss – vor großen demografischen und gesellschaftlichen Veränderungen. Die Zahl älterer Menschen steigt, familiäre Unterstützungsstrukturen nehmen ab und Themen wie Einsamkeit, Pflegebedarf und gesellschaftlicher Zusammenhalt gewinnen zunehmend an Bedeutung. Ziel der Quartiersentwicklung ist es daher, wohnortnahe, verlässliche und niedrigschwellige Unterstützungsstrukturen zu schaffen, die Pflege, soziale Arbeit, Gesundheitsförderung und Bürgerservice miteinander verbinden.
Kern der Konzeption ist die Einrichtung integrierter Quartiersstützpunkte in den größeren Stadtteilen. Diese sollen als sichtbare und ansprechbare Orte im Quartier dienen, an denen Beratung, Koordination von Nachbarschaftshilfe, Unterstützung in Pflegefragen sowie Informationen aus Verwaltung und Stadtentwicklung gebündelt werden. Durch interdisziplinäre Teams aus Pflegefachkräften, Sozialarbeiter*innen und Verwaltungsmitarbeitenden wird eine ganzheitliche Begleitung ermöglicht. Ergänzend ist eine Pflegenotrufzentrale vorgesehen, um auch in Krisensituationen Sicherheit und schnelle Hilfe zu gewährleisten.
Ziel des Abends ist es, gemeinsam Perspektiven für eine inklusive, resiliente und lebenswerte Stadtteilentwicklung zu entwickeln und konkrete nächste Schritte festzulegen. Die inklusive Quartiersentwicklung soll langfristig die Teilhabe stärken, pflegende Angehörige entlasten, ehrenamtliches Engagement fördern und Grevenbroich als sozial engagierte Kommune im Rhein-Kreis Neuss weiter profilieren.